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18.6.2008 von Carmen.
Im Sommer 2005 verbrachten wir einen 10-tägigen Mallorca-Urlaub im Badeort Can Picafort. Dieser Ort liegt im Nordosten der Insel. Der Strand von Can Picafort ist feinsandig und flach abfallend, teils durch Felsklippen unterbrochen. Es gibt zahlreiche Bars und Restaurants mit moderaten Preisen. In den zehn Tagen unternahmen wir interessant Ausflüge.
So besuchten wir die Inselhauptstadt Palma de Mallorca. Mallorca war einst maurisch. Die Spanier erobert Mallorca zurück. Sie setzten die wunderschöne Kathedrale auf den Resten der Fundamente der ehemaligen Hauptmoschee. Antonio Gaudi schuf den Baldachin. Neben der Kathedrale befindet sich ein Garten nach maurischem Vorbild mit Wasserspielen, Schatten, Sonne und Licht. Wir waren anschließend in Palma spazieren. Viele Innenhöfe der Privat-Häuser sind wie bei den Mauren geschaffen: Erde, Wasser und Himmel.
Auch unternahmen wir einen Tagesausflug zum Kartäuserkloster in Valldemossa. Im Winter 1938/39 verbrachten der kranke Frédéric Chopin und seine Lebensgefährtin Georg Sand sechs Wochen in diesem Kloster. Georg Sand war der Deckname der Schriftstellerin. Die beiden waren unverheiratet und Georg Sand rauchte Zigarren. Die Mallorquiner schnitten das für die damalige Zeit ungewöhnliche Paar. Das Kloster hat eine Apotheke, eine Bibliothek und viele wunderschöne Zimmer. Das Bergdorf Valldemossa hat 1.800 Einwohner und besteht aus schmalen Häusern mit Blumengärten, Steinterrassen und zahlreichen Gaststätten, in den ich gekühlte, leckerere Mandelmilch getrunken habe.
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Der dritte Ausflug war eine Jeepsafari durch das ursprüngliche Mallorca. Wir besuchten eine Kirche, von der aus wir ein Kloster sehen konnten, in dem der Mönch wohnte der San Fransisco gründete. Auch besuchten wir den Landsitz eines alten Mallorcinischen Adels. Als Abschluss waren wir bei Eremiten.
Unser vierter Ausflug ging mit dem Bus durch eine Serpentinenstraße die 14 km lang ist und einen Höhenunterschied von 800 m hat zum Tor des Paradieses. Dort stiegen wir in ein Ausflugsschiff und fuhren an einer Bergkulisse vorbei nach Sóller. Die Stadt hat 12 500-Einwohner. Dort aßen wir Mittag in einem hübschen Restaurant. Anschließend ging es mit der alten nostalgischen Siemens-Eisenbahn in einer 50-minütigen Fahrt durch eine Landschaft mit Orangen-Bäumen nach Palma.
Obwohl wir zehn Tage auf der Insel waren und vier Ausflüge unternahmen, haben wir noch nicht alles gesehen. Wer weiß vielleicht kehren wir eines Tages zurück.
von Carmen Stegenitz
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