Sie befinden sich aktuell in den Blog — REISEPORTAL & ONLINE REISEBÜRO GLOBUS — Reisen Reisen Reisen — News & Tipps Blog-Archiven für den folgenden Tag 14.6.2008.
14.6.2008 von Carmen.
Letzten Sommer zog es uns auf Kassandra- einem Finger der griechischen dreifingrigen Halbinsel Chalkidikí. Einem beliebten Reiseziel mit hellen Stränden und glasklarem Wasser. Dort konnten wir wunderbar entspannen. Wenn wir bis zu den Bojen rausschwammen, konnten wir bis auf den Grund des Meeres sehen, so sauber ist dort das Meer. Es gibt zahllose Bars und hübsche Gaststätten und viele Geschäfte zum Bummeln. Wir unternahmen auch Ausflüge: eine Jeep-Safari über die Halbinsel Kassandra, einen Schiffsausflug zur Mönchs-Insel Athos und eine Tagesfahrt zu den Metéora-Klöstern.
Während der Jeepsafari besuchten wir ein Naturschutz-Gebiet indem es einen kleinen See mit Schildkröten gibt. Wir schauten uns einen Wald an, wo Harz gezapft wird. Dieser Harz wird zur Herstellung des Retsína-Weins verwendet. Ein hübsches griechisch-orthodoxes Kirchlein besuchten wir auch.
Zum Schiffsausflug nach Athos wurden wir früh Morgens mit dem Bus zum Schiff geschafft. Auf dem Dreimaster wurde jede Menge Unterhaltung geboten. Um den Gläubigen der Mönchs-Republik ihrer Ruhe nicht zu berauben dürfen nur 10 männliche Touristen gleichzeitig dort aufhalten und das auch nur 3 Tage lang. Die Männer müssen vorher einen Visa-Antrag stellen. Frauen ist der Aufenthalt verwehrt. Uns weiblichen wie männlichen Ausflügler blieb nur der Blick vom Schiff auf die Klöster. Da mein Fotoapparat eine gute Reichweite hat, konnte ich mir die Klöster ranzoomen. Nicht umsonst wird Athos das Tibet Europas genannt.
Während Tagesfahrt zu den Metéora-Klöstern ging es durch die Hafenstadt Thessaloníki weiter durchs Hinterland an den Olymp vorbei zu diesen einmaligen Klöstern. Früher musste dort alles mit von Hand betriebenen Aufzügen hochgeschafft werden. Auch gab es hier neben Mönchs-Klöstern auch Klöster für Nonnen. Sie waren in ihrer Abgeschiedenheit Gott nah. Auch wenn wir für den Ausflug eine weite Strecke zurück legen mussten. Es lohnt sich. Der Anblick der Metéora-Klöster ist einmalig.
Geschrieben in Reisewelten | 2 Kommentare »