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20.6.2008 von Carmen.
Vor einigen Jahren unternahmen mein Mann und ich eine interessante Reise zu den Königsstädten in Marokko. Es war mein erster Aufenthalt in einem islamischen Land. Noch heute ist mir die Reise in guter Erinnerung. Wir hatten jede Menge neuer Eindrücke zu verarbeiten. Im doppelten Sinne waren wir weit gereist.
Die Marokkanische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Berberstämmen nur ein geringer Prozentsatz sind Araber. Ihre Architektur ist zum Teil maurisch. Die Mauren eroberten von Marokko aus Spanien, wo sie unter anderem das al Casa und die al Hambra erbauten. Auch gibt es in Marokko andalusischen Einfluss.
Wir landeten in Agadir. Von dort ging es am nächsten Tag weiter über el Jadida nach Casablanca. Casablanca ist das wirtschaftliche Zentrum Marokkos mit großem Hafen. Casablanca ist eine moderne Stadt. Dort besichtigten wir die Hassan-Moschee. Die Moschee ist ein prächtiger Sakralkomplex, wo sich die islamische Fachbibliothek mit Konferenzräumen anschließt.
Weiter ging es nach Rabat. In Rabat besuchten wir das Mouseleum von Mohamed dem V. mit Hassan-Turm. Der Hassan-Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Auch in Rabat befindet sich ein Königspalast. In allen wichtige Städten Marokkos befindet sich ein Königspalast. Je nach Jahreszeit oder Anlass weilt der König in einem der Paläste. Auch waren wir in der Oudaia-Kasbah. Diese Kasbah hat einen wunderschönen Park mit herrlichen Blumen, Sträucher und Bäumen und einem alten maurischen Freilicht-Café, wo wir Pfefferminz-Tee getrunken haben.
Am meisten hat mich die alte Stadt Fes beeindruckt. Als wir in die Medina eintraten fühlte ich mich um Jahrhunderte zurück versetzt. Der Eindruck war überwältigend. Die Altstadt ist ein Gewirr aus verwinkelten Gassen mit Packeseln, Fahrrädern, Menschenmassen, kleinen Läden und Wandbrunnen. In Fes befindet sich eine wunderschöne große Freitags-Moschee. Lange war Fes kulturelles und geistiges Zentrum. Nach der Medina waren wir bei den Färbern. Wo unter körperlich schweren Bedingungen Leder eingefärbt wird. Es wurden schöne Ledertaschen zum Verkauf angeboten. Anschließend ging es durch das andalusische Viertel was von wohlhabenden spanischen Juden erbaut wurde.
Am nächsten Tag waren wir in Meknes. Das größte Tor Marokkos befindet sich hier. Meknes ist die Stadt der Seidenstoffe. Viele Männer arbeiten hier als Schneider. Meknes wird von einer Hügellandschaft umrahmt, dem Mittleren Atlas. Dort herrscht ein mildes Klima. Es wird Obst und Gemüse angebaut. Zur Zeit der französischen Kolonialzeit entwickelte sich hier ein Weinanbaugebiet. Obwohl konservative islamische Kräfte nach der Kolonialzeit, den Weinanbau verbieten wollten, wird auch heute noch Wein angebaut.
Am Schluss unserer Rundreise waren wir in Marrakesch. Dort besuchten wir den wunderschönen Bahia-Palast. Ein Kunstwerk islamischer Architektur. Von dort ging es zum Gaukler-Platz. Wo man Schausteller gegen einen vorher ausgehandelten Preis fotografieren darf. Danach waren wir zu den maurischen Sediden-Gräbern. In diesem Mausoleums-Komplex ruht die Saadier-Dynastie.
Im Anschluss dieser Rundreise hatten wir eine Woche Badeurlaub in Agadir. Das Klima in Agadir ist angenehm. Es ist eine Stadt mit europäischem Flair. Es gibt hier Restaurants und tolle Schmuckläden.
Es hat uns in Marokko so gut gefallen, dass wir Jahre später eine Reise durch die Kasbahs und Oasen, den Süden Marokkos unternahmen.
Von Carmen Stegenitz
Auch wenn das Internet viel an Informationen bietet, haben wir uns vor der Reise ausführlich im Reisebüro in Eberswalde beraten lassen und dort die Reise gebucht.
Und wie an den schönen und eindrucksvollen Bildern zu sehen ist, es hilft. ![]()
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18.6.2008 von Carmen.
Im Sommer 2005 verbrachten wir einen 10-tägigen Mallorca-Urlaub im Badeort Can Picafort. Dieser Ort liegt im Nordosten der Insel. Der Strand von Can Picafort ist feinsandig und flach abfallend, teils durch Felsklippen unterbrochen. Es gibt zahlreiche Bars und Restaurants mit moderaten Preisen. In den zehn Tagen unternahmen wir interessant Ausflüge.
So besuchten wir die Inselhauptstadt Palma de Mallorca. Mallorca war einst maurisch. Die Spanier erobert Mallorca zurück. Sie setzten die wunderschöne Kathedrale auf den Resten der Fundamente der ehemaligen Hauptmoschee. Antonio Gaudi schuf den Baldachin. Neben der Kathedrale befindet sich ein Garten nach maurischem Vorbild mit Wasserspielen, Schatten, Sonne und Licht. Wir waren anschließend in Palma spazieren. Viele Innenhöfe der Privat-Häuser sind wie bei den Mauren geschaffen: Erde, Wasser und Himmel.
Auch unternahmen wir einen Tagesausflug zum Kartäuserkloster in Valldemossa. Im Winter 1938/39 verbrachten der kranke Frédéric Chopin und seine Lebensgefährtin Georg Sand sechs Wochen in diesem Kloster. Georg Sand war der Deckname der Schriftstellerin. Die beiden waren unverheiratet und Georg Sand rauchte Zigarren. Die Mallorquiner schnitten das für die damalige Zeit ungewöhnliche Paar. Das Kloster hat eine Apotheke, eine Bibliothek und viele wunderschöne Zimmer. Das Bergdorf Valldemossa hat 1.800 Einwohner und besteht aus schmalen Häusern mit Blumengärten, Steinterrassen und zahlreichen Gaststätten, in den ich gekühlte, leckerere Mandelmilch getrunken habe.
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Der dritte Ausflug war eine Jeepsafari durch das ursprüngliche Mallorca. Wir besuchten eine Kirche, von der aus wir ein Kloster sehen konnten, in dem der Mönch wohnte der San Fransisco gründete. Auch besuchten wir den Landsitz eines alten Mallorcinischen Adels. Als Abschluss waren wir bei Eremiten.
Unser vierter Ausflug ging mit dem Bus durch eine Serpentinenstraße die 14 km lang ist und einen Höhenunterschied von 800 m hat zum Tor des Paradieses. Dort stiegen wir in ein Ausflugsschiff und fuhren an einer Bergkulisse vorbei nach Sóller. Die Stadt hat 12 500-Einwohner. Dort aßen wir Mittag in einem hübschen Restaurant. Anschließend ging es mit der alten nostalgischen Siemens-Eisenbahn in einer 50-minütigen Fahrt durch eine Landschaft mit Orangen-Bäumen nach Palma.
Obwohl wir zehn Tage auf der Insel waren und vier Ausflüge unternahmen, haben wir noch nicht alles gesehen. Wer weiß vielleicht kehren wir eines Tages zurück.
von Carmen Stegenitz
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14.6.2008 von Carmen.
Letzten Sommer zog es uns auf Kassandra- einem Finger der griechischen dreifingrigen Halbinsel Chalkidikí. Einem beliebten Reiseziel mit hellen Stränden und glasklarem Wasser. Dort konnten wir wunderbar entspannen. Wenn wir bis zu den Bojen rausschwammen, konnten wir bis auf den Grund des Meeres sehen, so sauber ist dort das Meer. Es gibt zahllose Bars und hübsche Gaststätten und viele Geschäfte zum Bummeln. Wir unternahmen auch Ausflüge: eine Jeep-Safari über die Halbinsel Kassandra, einen Schiffsausflug zur Mönchs-Insel Athos und eine Tagesfahrt zu den Metéora-Klöstern.
Während der Jeepsafari besuchten wir ein Naturschutz-Gebiet indem es einen kleinen See mit Schildkröten gibt. Wir schauten uns einen Wald an, wo Harz gezapft wird. Dieser Harz wird zur Herstellung des Retsína-Weins verwendet. Ein hübsches griechisch-orthodoxes Kirchlein besuchten wir auch.
Zum Schiffsausflug nach Athos wurden wir früh Morgens mit dem Bus zum Schiff geschafft. Auf dem Dreimaster wurde jede Menge Unterhaltung geboten. Um den Gläubigen der Mönchs-Republik ihrer Ruhe nicht zu berauben dürfen nur 10 männliche Touristen gleichzeitig dort aufhalten und das auch nur 3 Tage lang. Die Männer müssen vorher einen Visa-Antrag stellen. Frauen ist der Aufenthalt verwehrt. Uns weiblichen wie männlichen Ausflügler blieb nur der Blick vom Schiff auf die Klöster. Da mein Fotoapparat eine gute Reichweite hat, konnte ich mir die Klöster ranzoomen. Nicht umsonst wird Athos das Tibet Europas genannt.
Während Tagesfahrt zu den Metéora-Klöstern ging es durch die Hafenstadt Thessaloníki weiter durchs Hinterland an den Olymp vorbei zu diesen einmaligen Klöstern. Früher musste dort alles mit von Hand betriebenen Aufzügen hochgeschafft werden. Auch gab es hier neben Mönchs-Klöstern auch Klöster für Nonnen. Sie waren in ihrer Abgeschiedenheit Gott nah. Auch wenn wir für den Ausflug eine weite Strecke zurück legen mussten. Es lohnt sich. Der Anblick der Metéora-Klöster ist einmalig.
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